DELTA Gruppe erhält Zuschlag für Realschul-Neubau in Geisenfeld

Eine allererste Vorstellung vom Realschulneubau. Nun fiel der Startschuss für die "eigentliche Planung". Die DELTA Gruppe freut sich sehr über den Zuschlag.

Die beauftragten Bauplaner freuen sich laut Stefan Hopfensperger, Leiter Objektplanung (Architektur), schon auf die anstehende Aufgabe. Er erklärt auch gerne, warum: Der Schulneubau ermögliche es, ein Raumkonzept zu entwickeln, "welches exakt auf den Bedarf der Schulfamilie zugeschnitten ist und schenkt uns dabei Freiraum für neue Ideen und das Schaffen einer angenehmen, zeitgemäßen Lernatmosphäre".

 

Auch die Schuldirektorin Sabine Billinger freut sich "über die Chance, das Projekt seitens der Schulleitung und der Fachschaften mitzugestalten". Dass man sie sogar in den Vergabeprozess eingebunden hatte, ist für Billinger ein "schöner Ausdruck der Wertschätzung". Nun die Wünsche aller an der Planung Beteiligten unter einen Hut zu bringen, hält sie für einen "spannenden Prozess" und sie sieht es ebenfalls als Herausforderung, "die Bauphase so zu gestalten, dass wir das Leben im gesamten Schulzentrum ohne größere Beeinträchtigungen weiterführen können".

 

"Offenbar haben unsere Vorschläge zum Ausführungskonzept das Gremium überzeugt", so Josef Wiesmüller als verantwortlicher Architekt und stv. Projektleiter unter Hinweis auf die präsentierten Ideen. Allerdings seien die vorgelegten Vorschläge "nicht in Stein gemeißelt", betont er. Was auch Christian Degen von der Pressestelle des Landratsamtes hervorhebt. Mit der Vergabe, die unter anderem mit Blick auf die "Kompetenz und Erfahrung" des DELTA Teams erfolgt sei, beginne erst die eigentliche Planung. Und bei dieser hätten neben den Bau- und Fachplanern auch der Sachaufwandsträger als Bauherr (sprich die Kreis-Hochbauverwaltung) sowie die Schulleitung ein gewichtiges Wort mitzureden.

 

Offen ist derzeit zum Beispiel noch die Frage, wo genau die Mensa angesiedelt und ob diese gemeinsam mit Grund- und Mittelschule betrieben werden soll. "Gesetzt" sind aber einige Eckdaten des Projekts, mit dessen Fertigstellung man Mitte 2024 rechnet. Nach aktuellem Stand wird in einer ersten Bauphase, die voraussichtlich im dritten Quartal 2020 beginnt, in jedem Fall die jetzige Realschulturnhalle abgerissen und mit der Überbauung des derzeitigen Pausenhofs begonnen. Details der Raumaufteilung müssen noch abgestimmt werden. Lärmintensive Arbeiten sollen jedenfalls in die Schulferien verlegt werden. 

 

Im zweiten Bauabschnitt (ab dem dritten Quartal 2022) steht der Abriss des bisherigen Realschulgebäudes an. Anstelle der aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr sinnvollen Sanierung der Mittelschul-Turnhalle soll auf Wunsch aller Beteiligten eine Sporthalle entstehen, die künftig von Grund-, Mittel- und Realschule genutzt wird. Ob als Dreifach- oder Zweifach-Variante, das entscheidet die Regierung von Oberbayern im Rahmen der schulaufsichtlichen Genehmigung anhand der Schülerzahlen zum Zeitpunkt des Antrags.