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Nach abgeschlossener Generalsanierung und Er-weiterung: Das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums ist fit für die Zukunft

Zwischen Mai 2017 und Dezember 2020 wurde das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg in fünf Bauabschnitten generalsaniert sowie mit zwei Anbauten erweitert. Die Baukosten betrugen ca. 20 Millionen Euro und konnten u.a. auch durch das perfekt abgestimmte Zusammenspiel zwischen Bauherrn und Planern in allen Phasen des Projektes eingehalten werden. Damit ist allen Beteiligten neben der architektonischen Gestaltung auch in der Kostenplanung ein zukunftsweisendes Meisterstück gelungen.


Die Sanierung erstreckte sich in den 3 ½ Jahren über das gesamte Schulgebäude inkl. Sportbereich und wurde bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt. Lediglich von Oktober 2017 bis Juli 2019 musste ein Teil der Schülerinnen und Schüler auf mobile Klassenzimmer ausweichen. Und auch diese Zeit wurde von allen Beteiligten mit Bravour gemeistert, da die Vorfreude auf den Einzug in die neuen und modernen Klassenräume schon sehr groß war.


Begonnen wurde 2017 mit der Demontage der vorhandenen und sichtbar in die Jahre gekommenen Betonfertigteilfassade im Bauabschnitt 1. Diese wurde durch ein mineralisches Wärmeverbundsystem ersetzt. Übrigens einer der großen Pluspunkte im Sinne Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Hier konnte sogar ein KFW-Neubaustandard erreicht werden. In Sachen Ökobilanz eine exzellente Wahl.


Parallel zur Neugestaltung der Fassade wurden die Dachaufbauten mit Flachdachabdichtungen inkl. dem Dach der Turnhalle erneuert. Das vorhandene Flachdach wurde durch einen geeigneten, energieeffizienten Dachaufbau ersetzt. Im Zuge dessen brachte man auch in der Gebäudehülle neue Fenster mit hocheffizienter Wärmeschutzverglasung ein.


Generalsanierung der Doppelturnhalle sowie Revitalisierung der Umkleiden und des Duschbereiches


Der gesamte Sport-Innenbereich wurde kernsaniert. In den Turnhallen sorgt ein neuer Sportschwingboden mit Fußbodenheizung sowie eine neue Prallwand dafür, das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Das angenehme Raumklima wird nicht nur durch die Lüftungsanlage sondern vor allem auch durch den hohen Anteil an heimischen Holz im Innenausbau hervor gerufen. Durch die hervorragende Raumakustik kann die Halle künftig auch flexibler genutzt werden.  


Zwei Anbauten im Norden und Süden schaffen Platz für den Ausbau zum G9 und dem erhöhten IT-Bedarf im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung


Aufgrund des erhöhten Raumbedarfs durch die Wiedereinführung des G9 sowie die steigenden Anforderungen der IT im Zuge der Digitalisierung wurde mit zwei Erweiterungsbauten dringend benötigter Raum geschaffen. Die beiden Anbauten im Süden und im Norden passen sich dem bestehenden Schultrakt in Design und Proportion perfekt an und wurden – ganz dem jetzigen Zeitgeist entsprechend – nachhaltig geplant und in energetisch-ökologischer Holzständerbauweise (Aufstockung Nord) sowie mit Massivholzwänden und Massivholzdecken (Aufstockung Süd) errichtet. In diesen Anbauten befinden sich nun die zusätzlichen Klassenzimmer für das G9 sowie eine Erweiterung der IT-Räume. Die Baukosten der beiden Erweiterungen betrugen ca. 2,5 Mio. Euro.    


Künftig sorgt in jedem Geschoss ein durchgängiges Farbkonzept für klare Strukturen. Eine neue Raumaufteilung bringt nun viel Licht und Helligkeit in die modernen Klassenräume und bietet beste Voraussetzungen für eine angenehme Lernatmosphäre. Auch in die Klassenzimmer und Fachräume ist neues Leben eingekehrt. Die Unterrichtsräume wurden mit großen interaktiven Displays und Dokumentenkameras ausgestattet, die alten Schiefertafeln durch moderne Whiteboards ersetzt. Das perfekt auf die Akustik des jeweiligen Raumes abgestimmte Soundsystem rundet das – auf dem neuesten Stand der Technik – multimediale Angebot ab. Die komplette Möblierung wurde erneuert und mit modernem und hochwertigem Interieur ausgestattet. Die Luftqualität in den Räumen ist aufgrund einer dezentralen Lüftungsanlage hervorragend. Effiziente Wärmerückgewinnung und eine Minimierung des Stromverbrauchs sind weitere Vorzüge dieses energieoptimierten Systems. Im Sommer sorgt ein außenliegender Sonnenschutz für genügend Schatten.


Nachdem auch die Rettungswegesituation nicht mehr den geltenden Vorschriften entsprach, wurde zwischen Schulgebäude und Musikpavillion ein weiteres Treppenhaus in Massivbauweise errichtet. Die nahezu 800 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte können nun - in zwei Bereichen aufgeteilt - zwischen den Klassen- und Fachräumen wechseln. Die umfassende Brandschutzsanierung umfasst ein verbessertes Fluchtwegskonzept sowie ein Brandfrüherkennungs-System. Für die barrierefrei Erschließung des Gesamtgebäudes wurde zudem ein Personenaufzug eingebaut.


Die bestehende Sternwarte – eine ganz besondere Attraktion des Gymnasiums – wurde am bisherigen Standort abgebaut und wurde – jetzt besser erreichbar – auf dem neuen Treppenhaus errichtet. Damit steht dem Blick in die Sterne auch nach der Generalsanierung nichts mehr im Weg.


Der Gebäudehülle einen neuen zeitgemäßen und architektonisch ansprechenden Charakter zu geben, dabei dem Anspruch der Vergangenheit in Design und Funktion gerecht zu werden. Nachhaltiges und ökologisches Bauen als Basis eines modernen zukunftsweisenden Schulkonzeptes. Ein Spagat zwischen solider Vergangenheit und richtungsweisender Zukunft. Dies ist dem Team der Delta ImmoTec als erfolgreiches Planungsbüro mit langjähriger, fundierter Erfahrung in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Landkreis Landshut sowie der Leitung des MMG meisterhaft gelungen.


Nun wird es höchste Zeit, dass auch das Leben in das „neue“ Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium einzieht. Lehrer wie Schüler – alle sehnen sich danach, wenn Schule vor Ort wieder möglich ist und die sanierten Räume ihrer täglichen Nutzung übergeben werden.